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det fyret fra Tyskland

Der Elch in Norwegen - eine brutal wahre Geschichte

Am letzten Tag sind wir wandern gegangen. Den Tipp hatten wir aus dem Reiseführer und von den Schweizern, die gestern das schöne Bild auf dem Berg von uns 3en gemacht haben.

Auf diesem Weg gab es dann direkt zu Beginn diesen schönen Wasserfall zu sehen...

...der hier dann langsam seine Power verliert...

Berge (Hügel, Erhebungen, Steine, Felsen) stellten sich uns auf dieser insgesamt 5stündigen Tour in den Weg, am Anfang sehr schön an einem großen See vorbei, immer bergauf.

Das Wasserfälle hier zum Regenfall Regelfall gehören, ist ja klar. Der hier ist aber besonders lang. Ausserdem hat es ein bisschen gedauert, bis ich das Foto so schön machen konnte, weil ich erst auf das Abziehen einer Regenwolke warten musste.

An dem Tag mussten wir eh öfters zwischendurch mal kleinere Regenschauer hinnehmen, die sich aber erstaunlicherweise in faszinierender (norwegischer) Schnelligkeit mit Sonnenschein abwechselten, hier vielleicht zu sehen:

Spass mit dem Selbstauslöser (was für ein Gerenne - und dann der Zeitdruck durch die kurze Wolkenpause...)


Erstaunlicherweise ist auf diesen sehr schroffen und wilden Felsen sehr viel Wasser zu finden, in Bächen, kleinen (wohl ziemlich dauerhaften) Seen und morastigen Wiesen.

Hier auf dem Bild sieht man gar nicht, dass der See mit dieser kleinen Graskante zu Ende ist, und der Berg im Hintergrund erst so 300 Meter (oder mehr) weiter hinten ist. Lustiger optischer Effekt!

hier schon eher...

hier sieht man einige der unzähligen, unterschiedlichen Seen.

dramatische Beleuchtung nach, oder ich glaube eher bei einem halben Regenschauer...

noch so ein Bild, wo man die verschiedenen Terrassen kaum auseinander halten kann.

Immer die Touristen...

An diesem Wasserfall habe ich mir dann die Hose komplett nasspladdern lassen. Zumindest von Rechts. Und das nur, weil Markus so lange für das Foto gebraucht hat. Nicht etwa, weil ich viel zu nah (beinahe IN) dem Wasserfall gestanden habe...


rechts: Regen. Links: Sonne. An dem Tag insgesamt total irres Licht, irgendwie echt anders als in Deutschland, das ist zwar schon in Trondheim so, aber auf den Lofoten allgemein nochmal anders.

Hier haben wir die Kuppe des Berges ungefähr erreicht, den wir beim Wandern überquert haben. Links im Bild, der Fjord an dessen rechter Seite (ja genau, die bewaldete, doch dazu später mehr) wir dann nachher zurückgegangen sind.

Man weiss schon, warum 98% der Stromversorgung der Norweger aus Wasserkraft generiert wird. Wenn selbst auf Inseln das Wasser überall ist.

Schon wieder Selbstauslöser. Erinnert mich das nächste Mal daran, dass ich die blöde Mütze ablege.
Und Mama: deine Mütze war mir einfach zu warm, so kalt war es nicht und ich habe die eigentlich auch nur an, damit es nicht regnet.

Hier ging's links runter und rechts weiter. Die Hütte unten heisst Munkebo, die hätte man auch mieten können, aber wäre wohl ein bisschen doof gewesen, da man von da aus ja nun bei weitem nicht so gut auf andere Trips starten kann.

Von dem Abstieg hab ich zwar auch Bilder gemacht, der war aber abgesehen von dem unglaublichen Blick, den riesigen Steinen und so aber nicht weiter spektakulär. Was jetzt kommt aber schon.

,...denn das hier lag noch vor uns! Ihr seht keinen Weg?

Wir auch eher nicht! Auf einmal dickster Dschungel, das haben wir nicht erwartet. Lustige Kletter-Rutsch-bloßNichtInDieMatscheFallen-Action!

ÄÄÄÄÄÄh, wo geht's denn hier nach Å?

Wir haben leider kein Vorher-Bild gemacht, aber hier das Nachher-Bild. Der findige Beobachter findet aber bestimmt Hinweise auf eine Kletter-Wander-Dschungel-Tour...

Jetzt sind wir schon wieder am nächsten Tag, wir haben die Fähre gerade gegen die Bahn eingetauscht. Und sind verblüfft. Wobei verblüfft das falsche Wort ist, warum zum Teufel hält denn bitte der Orient-Express in Bodø und fährt dann auch noch nach Trondheim?
Es gab 3 Sitze in jeder Reihe, ein jeder davon hätte sich bei damit als 1a-Fernsehsessel qualifizieren können. Sehr krass.

Mjammjam Käsebrot, im Übrigen :)


Wir sind schon um 4.45h aufgestanden, weil wir zu Fuss zur Fähre um 7.00h gelaufen sind, und genug Sicherheit haben wollten.

Aber irgendwann ist jeder ausgeschlafen.


Meine Kamera macht schöne Bilder, wenn man sie manuell in dunklen Situationen betätigt. Was man hier nicht sieht sind die Vorhänge, mit denen man sich Privatsphäre von seinen Nachbarn holen konnte.

Hier sind wir jetzt "schon" am Ende der Fotoserie, ich habe allerdings auch nur eine kleine Auswahl online gestellt. Wer will, kann sich bei mir nach mehr Fotos erkundigen, je nach Gemütslage werde ich dann vielleicht auch mit ein paar mehr rausrücken...

Am nächsten Tag ging es dann bei sonnigem Wetter los...



Das blieb auch so, an diesem Tag stand die Besteigung des Berges neben der schon mal als schönsten Norwegens gewählten Stadt (Häusersammlung) Reine. Die Besteigung stellte sich als herausfordernd, aber nicht unschaffbar heraus. Hier übrigens links im Bild, der Berg.




Die Besteigung war matschig, steil, aber obendrauf - achja, einfach Bilder angucken :D






Mund auf:

Mund zu:
(und ich habe keine Ahnung, warum wir auf den Bilder so reingeschnitten aussehen. Aber is schlimm, ne? Man kann die Kulisse voll erkennen ;-).

Diesen höheren Teil des Berges haben wir dann auch noch bestiegen, das war deutlich leichter als der schlammige Aufstieg, insbesondere wegen der arg bedrohlichen Felsformationen auch sehr lohnenswert!






Diese dramatischen Ereignisse habe ich dann in einer Fotoserie dokumentiert! Seht was wirklich auf dem Berg geschah!




Das bin ich.

Auf dem Abstieg - von einer glitschigen Felsplatte auf einen dürren Vorsprung, eine wirklich prickelnd-gefährliche Situation aber wir waren ja alle gesichert und uns konnte nichts passieren hat die Jule dann noch für einen kleinen Schreckmoment durch Ausführen einer "Jule-Rolle" (bergab) gesorgt, mannomann sag ich euch, es wäre zwar nichts passiert, aber aufregend ist das schon!

Hier jetzt noch ein paar Bilder vom Abstieg und wie man da so rumgucken konnte...



Auf dem Rückweg hat uns dann noch ein fetter Regenschauer überrascht, das war nicht mehr feierlich. Danach gab es aber diese fantastischen Bilder:



ein Küstenstreifen auf dem Rückweg:

...und ein schickes Haus:

...noch ein See (wir haben uns gefragt, ob das Boot da vielleicht extra für die Touristen liegt...)

und das hier ist das letzte Bild von diesem Tag, morgen (diesmal versprochen!) gibt es den nächsten Teil!

Die Nacht ist dunkel. In der Nacht schläft man. Blöder Anfang für einen Reisebericht, aber das war's.

Wir sind mit dem Nachtzug gefahren, der deutlich mehr Beinfreiheit bot als erwartet und entgegen der Versprechungen des französischen Mitbewohners von Markus nicht "grand merde" war. Dementsprechend toll unaufregend war dann auch die Zugfahrt nach Bodø, dem Zwischenstopp mit Vehikelwechsel auf die Hurtigruten. Für 150 nkr hat uns diese Fähre dann auch sicher nach Moskenes gebracht.

Das hier ist Bodø, der Hafen aus dem wir abgefahren sind...


Und hier gab es dann auf der Fähre - quasi unser Frühstück - den vorher toll von der Jule und dem Markus gebackenen Kuchen. Hat wohl auch geschmeckt:




Irgendwann - nach ca. 3.5 Stunden Fähre fahren bei regenähnlichem Wetter kamen dann auch die Lofoten ins Blickfeld:



Wie meine begabten Leser sicherlich schon ausgerechnet haben, waren wir somit gegen nachmittags da angekommen, wo ausser Steinen und Stockfisch eigentlich nur noch Touristen zu finden sind. Davon allerdings zu dieser Jahreszeit sehr wenige, dafür erstaunlich international. Schweden, Finnen, Tschechen, Russen, Italiener, Schweizer, Deutsche, auch sicher noch einige andere. Aber dafür glaube ich keine Norweger ;)

Auf jeden Fall ging es dann erstmal von Moskenes nach Å, ein mit Mühe noch als Dorf zu bezeichnendes Ende einer Straße, indem wir für günstige 500 nkr für die komplette Zeit in einem netten Haus untergekommen sind. Å selbst ist echt malerisch, aber auch der Weg dahin (ca. 6 Kilometer zu Fuss, die wir leider die nächsten Tage noch ein paar mal abzulaufen hatten) war nett:

Nur, um ein Foto von unserer Fähre zu zeigen:


Hier durfte (oder musste) ich dann noch den beschafften Einkauf tragen, denn Sonntag ist auf den Lofoten natürlich alles zu.

Hier kann man hingegen die Charakteristik der Lofoten schon sehr gut erkennen: Rauhe Gipfel, viele Steine, Gras, Moos, uuuuuuund, na, wäre ja langweilig wenn ich jetzt schon alles verraten würde!

Endlich sind wir dann in Å angekommen, und wie man sehen kann, hat es zwar geregnet, aber auch pünktlich zu unserer Ankunft dann aufgehört.

Nachdem wir also unsere Bude be- und die Rucksäcke ausge-zogen hatten, sind wir erstmal so ein bisschen hinter Å ins wilde "Niemandsland" (was aber überall ist) gelaufen. Einfach so, für Fotos und so...
Am Anfang gab's noch Bäume, und natürlich Süßwassersee(n), die ganzen Lofoten sind voll davon.

Noch ein paar Impressionen von diesem eher kurzen Lauf, mit dem uns (oder zumindest mich) die Lofoten in den Bann schlugen.




Hier ist so n Freak auf's Bild gehüpft

Felsig, steinig, halt Lofoten:



Platz 1 in der Kategorie "verpeilt aus der Wäsche gucken" geht an diesem Tag ganz klar an mich:

Damit war der erste Tag dann auch schon erledigt außer dass es Abends leckerlecker Speckpfannekuchen gab, wobei der Mais durch die Küche flog. Zumindest ein bisschen. Aber das ist eine andere Geschichte, denn Fortsetzung folgt...

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